Meditation

Achtsamkeitsmeditation

Sitzen. Atmen. Beobachten


Stilles Sitzen mit Beobachtung der natürlich fließenden Atmung steht im Mittelpunkt der Achtsamkeitsmeditation. Auf der Basis von Ruhe und innerer Sammlung werden alle Phänomene achtsam wahrgenommen, die im Geist auftauchen und vergehen - Körperempfindungen, Gefühle, Stimmungen, Gedanken. Meditation bedeutet auch Herzensbildung. Dazu gehört die Entwicklung einer liebevollen Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Auch das Bemühen um eine ethische Lebensführung und die Integration der Meditationspraxis in den Alltag sind wesentlich. Sie können diese Form von Meditation völlig unabhängig vom weltanschaulichen Hintergrund ausüben.

Achtsamkeitsmeditation führt zu innerer Sammlung und Einsicht. Ein aufgewühlter und unruhiger Geist kann nicht klar erkennen oder tiefer schauen. Erst mit einem ruhigen und gesammelten Geist erkennen wir die Vorgänge in uns und um uns herum mit mehr Klarheit und Gelassenheit. Wir verstricken uns weniger in unseren Gewohnheitsmustern, gewinnen innere Freiheit und Daseinsfreude. Tiefe Einsicht wird durch innere Sammlung erst möglich und beinhaltet das Erkennen der Prozesshaftigkeit allen Lebens (Vergänglichkeit) und der Illusion eines festen, unveränderlichen Ich-Empfindens. Ein offener und weiter Geist lässt uns unsere Verbundenheit mit allem Leben erkennen. 


"Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt." (Eckhard Tolle)