M i n d f u l.  H e a r t f u l.


Achtsamkeit

--------


"Achtsamkeit strebt nichts an. Sie sieht einfach, was bereits da ist" (Mahathera Gunaratana)


Achtsamkeit ist ein natürlicher Zustand. Eine Haltung der Offenheit und Bereitschaft, im Augenblick zu SEIN ohne zu bewerten oder gleich zu handeln. Achtsamkeit verfolgt kein Ziel. Es reicht aus wahrzunehmen, was im Moment geschieht. Im Buddhismus wird diese Haltung als Anfängergeist bezeichnet.

Achtsamkeit schafft Freiraum. Der Autopilot, mit dem wir durchs Leben eilen, wird unterbrochen. Neue Sichtweisen und Möglichkeiten für Handeln aus dem Augenblick heraus entstehen. Entspannung wird möglich. Vielleicht beginnen wir auch unser Leben auf eine neue und tiefere Weise zu verstehen.

Achtsamkeit bleibt ohne die Entwicklung von Mitgefühl unvollständig. Ohne die transformierende Kraft des Herzens läuft Achtsamkeit Gefahr, distanziert zu sein. Klares Sehen und Mitgefühl werden traditionell als die zwei Flügel der Weisheit bezeichnet.

Achtsamkeit UND Mitgefühl sind die Basis für wirkliche Selbstfürsorge, die es in unserer komplexen Welt erlaubt, auf Stress zu reagieren, gesund zu bleiben und erfüllt zu leben. Die stressreduzierende Qualität von Achtsamkeit findet weltweit Anwendung im Gesundheitswesen, in Psychotherapie und Pädagogik sowie im Wirtschaftsleben.


S t i l l .  S e i n.


Meditation

--------

"Versuche, achtsam zu sein, und laß die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen. Dann wird dein Geist in jeder Umgebung still werden wie ein klarer Waldteich. Alle Arten wunderbarer und seltener Tiere werden zu dem Teich kommen, um zu trinken, und du wirst die Natur aller Dinge klar erkennen. Du wirst viele eigenartige und wunderbare Dinge kommen und gehen sehen, doch du wirst unbewegt sein. Dies ist die Glückseligkeit des Buddha. (Ajahn Chah)


Im Mittelpunkt der Achtsamkeitsmeditation im stillen Sitzen steht die Aufmerksamkeit auf die natürlich fließende Atmung. Körper und Geist werden darüber ruhiger, innere Sammlung vertieft sich. Auf der Basis innerer Ruhe und Sammlung nehmen wir alle Phänomene wahr, die im Geist aufsteigen und vergehen - Empfindungen im Körper, Sinneserfahrungen, Gefühle, Stimmungen, Gedanken. Wir lernen unser Innenleben kennen.

In der Meditation treffen wir auf Erfahrungen, die angenehm sind oder auch unangenehm. Mit der Zeit lernen wir, unser Gewahrsein - unser Herz - für alle Erfahrungen zu öffnen. Gleichmut und Akzeptanz entwickeln sich. Verankert in der Erfahrung des Augenblicks wird Daseinsfreude und Sinnfindung möglich, die unabhängig von äusseren Bedingungen ist.

Achtsamkeitsmeditation führt uns zu innerer Ruhe und tieferem Verstehen. Ein aufgewühlter und unruhiger Geist kann nicht klar erkennen oder tiefer schauen. Erst mit einem ruhigen und gesammelten Geist erkennen wir die Vorgänge in uns und um uns herum mit mehr Klarheit und Gelassenheit. Wir verstricken uns weniger in unseren Gewohnheitsmustern. Wir gewinnen Freiheit.

Meditation kann uns in tiefe Stille führen, die uns von innen heraus erneuert. Hier können auch tiefe Einsichten möglich werden. Sie beinhalten das Erkennen der Prozesshaftigkeit allen Lebens (Vergänglichkeit) und die Illusion eines festen, unveränderlichen Ich-Empfindens.


Wege der Achtsamkeit, Meditation und Stressbewältigung

Domplatz 7  |  93047 Regensburg  |  info@herbert-dietrich.de  |  +49 151 55 22 44 45