B e w e g t e.  S t i l l e.


Kum Nye

Embodiment - Dem Geist im Körper eine Heimat geben.

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Achtsamkeitsmeditation und Körperarbeit - Kum Nye ist eine innere Entdeckungsreise. In den langsamen Bewegungen ist nicht das technische Üben entscheidend, sondern die unmittelbare Erfahrung dessen, was in Körper und Geist während der Bewegung geschieht. Wir lernen, feiner wahrzunehmen und uns dem Augenblick zu öffnen.


Kum Nye kommt aus Tibet und bedeutet frei übersetzt "Körperpräsenz". Die Bewegungen und Körperhaltungen des Tibetischen Yoga werden besonders langsam geübt und im Wechsel mit stiller Sitzmeditation vertieft. Eingebettet zwischen Ruhe und Bewegung entwickelt Kum Nye Stabilität und Erdung, ein waches "bei sich sein" und ein Gewahrsein des fließenden Atems. Der Fortschritt zeigt sich in der Fähigkeit, feiner und tiefer wahrzunehmen.

Kum Nye ist tiefgreifend durch Einfachheit. Unser Innenleben wird anregt, der Körper wird sanft belebt und die Sinne öffnen sich. Verspannungen können sich lösen. Tiefe Ruhe und ganzheitliches Wohlbefinden können sich einstellen. Ein Erleben von "in sich selbst beheimatet sein" und verkörperter Präsenz - Embodiment - wird möglich.

Kum Nye ist eine körperzentrierte Form von Achtsamkeitsmeditation. Langsame Bewegung führt in die Stille und erleichtert den Zugang zur Meditation. Viele Menschen wünschen sich, meditieren zu lernen, scheuen aber das lange Sitzen. Kum Nye führt Sie eingebettet zwischen Ruhe und Bewegung behutsam in eine meditative Haltung.


"Weit und breit die wirkungsvollsten und stärksten Übungen (soweit mir bekannt) zur Balance und Integration, Stimulation und Transformation von Energien. Ich verwende sie ständig selbst und in der Arbeit mit anderen." (Dr. Julie Henderson, Zapchen Somatics)


Die Entdeckung der Langsamkeit

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Wenn wir uns langsam bewegen, können wir genauer hinschauen und die Dinge so betrachten wie sie sind. An die Stelle unserer Vorstellungen über uns selbst tritt die tatsächliche Augenblickserfahrung und ein lebendiges Erforschen unseres körperlich-geistigen Daseins, das sich immer mehr vertiefen kann. Mit der Zeit wächst die Bereitschaft, uns offen und unvoreingenommen zu begegnen. Körper und Geist entspannen sich in die gegenwärtige Erfahrung hinein. Entschleunigung wird als wohltuender Gegenpol zur schnelllebigen Alltagserfahrung erlebt.

Kum Nye ist im tibetischen Yoga-und Gesundheitssystem und in der buddhistischen Geisteshaltung verwurzelt. Lama Tarthang Tulku hat diese wunderbare Praxis Ende der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten etabliert und zusammen mit westlichen Ärzten und Psychotherapeuten weiterentwickelt ohne dass die Tiefendimension verloren ging.

Wissenschaftliche Forschungen an der Universität Osnabrück bestätigen den großen Nutzen zur Stressbewältigung und bei psychosomatischen Beschwerden. Das an der Universität Osnabrück entwickelte Meditative Stressbewältigungsprogramm (MSP) basiert größtenteils auf Kum Nye.



"Es gab keine Methode in meiner Erfahrung, die den therapeutischen Prozess so abkürzt wie die Praxis von Kum Nye Heilyoga. Die Leute werden schneller gesund, die Therapiedauer verkürzt sich um mindestens ein Drittel, und die Patienten, wenn sie weiterüben, sind auch stabiler." (Dr med. Störmer-Labonte, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie)


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