Kum Nye - Yoga

Achtsamkeitsmeditation und Körperarbeit (Embodiment)


Kum Nye (tibetisch) bedeutet frei übersetzt "Körperpräsenz". Die Bewegungen und Körperhaltungen des Tibetischen Yoga werden besonders langsam geübt und im Wechsel mit stiller Sitzmeditation vertieft. Die Aufmerksamkeit wird beständig auf die natürlich fließende Atmung und das gegenwärtige Erleben gerichtet. Mit jeder Übung kultivieren wir einen stabilen Kontakt zum Boden - Erdung - , ein waches, aufgerichtetes "in sich Ruhen" und ein Gewahrsein des fließenden Atems. Nicht das technische Üben ist entscheidend, sondern die unmittelbare Erfahrung dessen, was in Körper und Geist während der Bewegung geschieht. Wir lernen, feiner wahrzunehmen und uns dem Augenblick zu öffnen.

Kum Nye ist eine besondere Form von Achtsamkeitsmeditation. Die langsamen Bewegungen führen in die Stille und erleichtern den Zugang zur Meditation. Viele Menschen wünschen sich, meditieren zu lernen, scheuen aber das lange Sitzen. Kum Nye führt Sie eingebettet zwischen Ruhe und Bewegung behutsam in eine meditative Haltung.

Kum Nye ist eine subtile und tiefgreifende achtsame Körperarbeit, die unser Innenleben anregt, den Körper belebt und die Sinne öffnet. Körperliche, geistige und emotionale Verhärtungen können sich mit der Zeit lösen. Tiefe Ruhe und ganzheitliches Wohlbefinden können sich einstellen. Ein Erleben von "in sich selbst beheimatet sein" und verkörperter Präsenz - Embodiment - wird möglich.

"Wenn der Geist still wird, wird die Welt wahr" (Gotan)


"Es gab keine Methode in meiner Erfahrung, die den therapeutischen Prozess so abkürzt wie die Praxis von Kum Nye Heilyoga. Die Leute werden schneller gesund, die Therapiedauer verkürzt sich um mindestens ein Drittel, und die Patienten, wenn sie weiterüben, sind auch stabiler." (Dr. Martin Störmer-Labonte)


"Weit und breit die wirkungsvollsten und stärksten Übungen (soweit mir bekannt) zur Balance und Integration, Stimulation und Transformation von Energien. Ich verwende sie ständig selbst und in der Arbeit mit anderen." (Dr. Julie Henderson, Zapchen Somatics)



Kum Nye ist die Entdeckung der Langsamkeit


Wenn wir uns langsam bewegen, können wir genauer hinschauen und die Dinge so betrachten wie sie sind. An die Stelle unserer Vorstellungen über uns selbst tritt die tatsächliche Augenblickserfahrung und ein lebendiges Erforschen unseres körperlich-geistigen Daseins, das sich immer mehr vertiefen kann.

Mit der Zeit wächst die Bereitschaft, uns offen und unvoreingenommen zu begegnen. Körper und Geist entspannen sich in die gegenwärtige Erfahrung hinein. Entschleunigung wird als wohltuender Gegenpol zur schnelllebigen Alltagserfahrung erlebt.

Kum Nye ist im tibetischen Yoga-und Gesundheitssystem und in der buddhistischen Geisteshaltung verwurzelt. Lama Tarthang Tulku hat diese wunderbare Praxis Ende der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten etabliert und zusammen mit westlichen Ärzten und Psychotherapeuten weiterentwickelt ohne dass die Tiefendimension verloren ging.

Forschungen an der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Peter Machemer und Mitarbeiter) belegen die vielfältige Wirkung, besonders die Eignung zur Stressbewältigung und die Unterstützung bei psychosomatischen Erkrankungen. Das an der Universität Osnabrück entwickelte Meditative Stressbewältigungsprogramm (MSP) beruht größtenteils auf Kum Nye.


Herbert Dietrich - Achtsamkeit und Gestalttherapie

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